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Wenn du das kennst, willkommen im Club der glutenfreien Pizzapioniere.
Beim ersten Versuch denkt man noch optimistisch: „Das schaut ganz gut aus!“
Beim ersten Bissen merkt man oft: „Ah. Kautraining deluxe.“
Aber keine Sorge – das Problem ist nicht du. Es ist die Physik.
Und Bio Zaubermehl kann sie ziemlich gut austricksen.

Glutenfreie Teige haben kein Klebereiweiß, das Luftblasen hält.
Das bedeutet: Ohne den richtigen Mix wird’s schwer, diese typische Kombination aus knusprig unten und luftig oben zu bekommen.
Viele machen dann den Fehler, den Teig zu dick zu lassen oder zu viel Öl hineinzukippen.
Spoiler: Beides macht’s schlimmer.
Bio Zaubermehl braucht etwas mehr Wasser als Weizenmehl.
Der Teig darf klebrig sein – das ist richtig so!
Nach der Ruhezeit zieht er an und wird geschmeidig und lässt sich mit feuchten Fingern in die Form drücken.
Das ist der Gamechanger:
Den Teig ohne Belag 5–7 Minuten bei 220 °C vorbacken, bis er leicht fest ist.
Erst dann belegen – und nochmal 10 Minuten fertigbacken.
So bleibt er unten knusprig und oben saftig.
Ein bisschen Olivenöl? Ja.
Ein halbes Weinglas? Bitte nicht.
Zu viel Fett verhindert, dass sich eine feste Kruste bildet.
Ein vorgeheizter Pizzastein oder ein Blech (rückwärts eingeschoben) bringt die perfekte Bodenhitze.
Dadurch wird der Teig gleichmäßig gebacken – ohne zu trocknen.
Die Mischung aus Kichererbse, Reismehl und Tapioka sorgt für genau das, was Pizza braucht:
Tapioka = elastischer Biss
Reismehl = feine, knusprige Kruste
Kichererbse = kräftige Struktur und nussiger Geschmack
Und der Schuss Kurkuma? Bringt Farbe & gute Laune in die Pizza-Session.
Klassisch: Tomatensugo, Mozzarella, Basilikum
Mediterran: Zucchini, Oliven, Feta
Wild Style: Kürbis, Nüsse & Trüffelöl
Oder einfach – was da ist. Glutenfrei bedeutet nicht langweilig, sondern ein bisschen kreativer.
Knusprige glutenfreie Pizza ist kein Zufall – sie ist Timing, Technik & Teigverständnis.
Wenn du das einmal draufhast, gibt’s kein Zurück.
(Und keine Ausreden für Tiefkühlpizza mehr 😉)